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Interdisziplinäres Forum für Mathematik und ihre Grenzgebiete

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Vortragsreihen

Die Welt der Elemente

Ein langer Weg zu kleinen Teilchen – wie Nanomaterialien in die Forschung gelangten

Nanomaterialien in extremer Vergrößerung

Die physikalischen Eigenschaften von Festkörpern, deren räumliche Ausdehnung in mindestens einer Raumdimension stark eingeschränkt ist, sind größenabhängig. Solche Nanomaterialien gehören zu den derzeit meist erforschten Systeme in der Chemie und der Physik. Die Geschichte der Nanomaterialien ist fast so alt wie die der Menschheit, da beispielsweise Ruß und Goldkolloide seit Jahrtausenden als Pigmente dienen. Als Objekt wissenschaftlicher Forschung jedoch sind diese Materialien lange ungeeignet geblieben, da die Methoden zu ihrer Synthese mit genauer Größen- und Formkontrolle sowie zur Charakterisierung ihrer Größe und Form nicht entwickelt worden waren. Entscheidend für das Forschungsgebiet wurden zunächst die Entwicklungen in der Elektronenmikroskopie, der optischen Nahfeldmikroskopie, sowie der rastersondenmikroskopischen Techniken. Daraufhin konnten präparative Wege zur Erzeugung von suspendierten Nanoteilchen, von fest stehenden Nanodrähte und von dünnen Filmen auf Substraten entwickelt werden.

Referenten:Prof. Dr. Julien Bachmann, Universität Erlangen-Nürnberg
Ort:Nicolaus-Copernicus-Planetarium
Am Plärrer 41, Nürnberg
Zeit:28.10.2015 19:00 - 20:30 Uhr

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Letzte Aktualisierung: 15.04.2018, 21:59:45