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Tagungen

Simon Marius und seine Zeit

Simon Marius' Arbeit über die Kometen von 1596 und 1618 im Zusammenhang mit der Kometenforschung seiner Zeit

Kometen erregten in der Zeit um 1600 das Interesse der Menschen in allen Bevölkerungsschichten. Es war vor allem geprägt von der Furcht vor Kometen, die als Unglücksboten, als Zeichen des Zorns Gottes gesehen wurden. Marius’ Kometenschriften sind dagegen von einer wissenschaftlichen Sicht geprägt – zeigen aber auch die Entwicklung seiner astronomischen Anschauungen. Beansprucht die astrologische Deutung des Kometen 1596 noch einen recht großen Platz, so ist die Arbeit von 1618 ein Beitrag zur wissenschaftlichen astronomischen Diskussion – mit exakten Beobachtungen, der Erörterung der physikalischen Natur der Kometen und damit ihrer Stellung im Weltall.

Referenten:Dr. Jürgen Hamel, Archenhold-Sternwarte
Ort:Nicolaus-Copernicus-Planetarium Nürnberg im Bildungscampus Nürnberg, Am Plärrer 41, 90429 Nürnberg, T 0911 9296553
Vorträge im Kuppelsaal, Pausen mit Verköstigung im Foyer
Zeit:20.09.2014 16:10 - 17:00 Uhr

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Letzte Aktualisierung: 05.06.2017, 18:46:22